Johann ist 58 Jahre alt, finanziell abgesichert und schuldenfrei. Trotzdem löst der Gedanke an eine neue Küche große Angst in ihm aus. Er könnte sie problemlos bezahlen. Doch innerlich hält ihn etwas zurück.
Dieser Praxisbericht zeigt, welche Zusammenhänge sich in seiner Akasha-Chronik-Lesung zeigten und wie Johann die Impulse anschließend in seinen Alltag mitnahm.
Die Ausgangssituation: Geld ist vorhanden, doch die Angst bleibt
Johann hatte einen sicheren, gut bezahlten Arbeitsplatz, einiges an Ersparnissen und keine Schulden. Es gab keine erkennbaren finanziellen Schwierigkeiten.
Seine alte Küche war jedoch stark beschädigt, einige Elektrogeräte funktionierten nicht mehr richtig. Eine neue Küche war deshalb längst an der Zeit. Auch seine Frau drängte zunehmend darauf, die Anschaffung endlich anzugehen.
Obwohl Johann mehr als genug Geld zurückgelegt hatte, blockierte ihn die Vorstellung, einen Teil davon auszugeben. Die Küche hätte er, bildlich gesprochen, „aus der Portokasse“ bezahlen können. Trotzdem machte ihm der Gedanke Angst, dieses Geld fließen zu lassen.
Alternativ hätte er eine der damals angebotenen Null-Prozent-Finanzierungen nutzen können. Auch diese Möglichkeit lehnte er entschieden ab.
Seine Familie und sein Umfeld verstanden sein Verhalten kaum. Johann galt eigentlich nicht als geizig. Dennoch hielt er an der Idee fest, die beschädigte Küche und die defekten Geräte selbst zu reparieren.
Der Leidensdruck war hoch. Die Anspannung belastete ihn und das Zusammenleben mit seiner Familie. Sein Reparaturvorschlag führte zu weiteren Konflikten. Johann fühlte sich verzweifelt und ratlos.
So entstand in ihm der Wunsch, hinter die Kulissen seines inneren Konflikts zu schauen.
Was sich in der Akasha-Chronik-Lesung zeigte
Eine Armutserinnerung und die Verbindung zur Familiengeschichte
Im Rahmen meiner spirituellen Arbeit zeigte sich eine Armutserinnerung als möglicher Hintergrund seiner Angst. In der Lesung erschien sie sowohl mit einem vergangenen Leben als auch mit Erfahrungen seiner Familie verbunden.
Nach den empfangenen Impulsen hatte Johann diese Erinnerung mitgebracht; Erlebnisse in seiner frühesten Kindheit hatten sie erneut berührt und verfestigt.
Besonders bedeutsam war dabei das Leid seiner Großeltern, die in großer Armut gelebt hatten. Auch der Tod einiger Vorfahren durch Armut und Hunger wurde in der Lesung thematisiert.
Johanns tiefes Mitgefühl mit seiner Familie schien mit seiner Angst vor dem eigenen Wohlstand verknüpft zu sein. Sich selbst etwas zu gönnen, fühlte sich für ihn offenbar nicht selbstverständlich an. Es war mit innerer Anspannung und Schuldgefühlen verbunden.
Selbstwert, finanzielle Fülle und Urvertrauen
Neben der Armutserinnerung kamen die Themen Selbstwert, finanzielle Fülle und Urvertrauen zur Sprache.
In der Lesung zeigten sich belastende innere Überzeugungen wie:
- „Ich bin unwürdig.“
- „Ich darf nicht reicher sein als meine armen Vorfahren.“
- „Ich schäme mich, wenn es mir besser geht als meiner Familie.“
- „Ich habe meinen armen Ahnen gegenüber ein schlechtes Gewissen, wenn es mir gut geht.“
Diese Gedanken machten nachvollziehbar, weshalb selbst eine notwendige und gut finanzierbare Anschaffung für Johann so schwer geworden war.
Welche Impulse Johann aus der Lesung mitnahm
Geld ausgeben dürfen und Vertrauen entwickeln
Ein zentraler Impuls war, Geld leichter loslassen zu können und mehr Vertrauen ins Leben zu entwickeln. Johann wurde dazu eingeladen, seinen inneren und äußeren Reichtum anzunehmen und mit einem Gefühl von Fülle und Vertrauen zu leben.
Dabei ging es selbstverständlich um einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Möglichkeiten. Er sollte weder sein Geld verschwenden noch unvernünftige finanzielle Entscheidungen treffen.
Die Botschaft zur Küche war ausgesprochen alltagsnah: Er könne sie sich leisten und dürfe sich diese Anschaffung erlauben.
„Such Dir eine hübsche Küche aus!“, lautete der Impuls.
Anmerkung von DOLPHi: Die Botschaften, die ich in der Akasha-Arbeit den Meistern und Lehrern zuordne, sind manchmal herrlich pragmatisch. Auch bei einem tiefen inneren Thema kann der nächste Schritt sehr konkret sein.
Energetische Verbindungen betrachten und lösen
Während der Lesung erhielt Johann das Angebot, sich den belastenden energetischen Verbindungen zu seinem Familiengedächtnis zu widmen.
In meiner Wahrnehmung zeigten sich zudem zahlreiche enge energetische Schnüre im Bereich seines Herzchakras. Auch diese bezogen wir in die Energiearbeit ein, mit der Absicht, sie zu lösen und Raum für ein freieres Erleben zu schaffen.
Drei persönliche Affirmationen für seinen Alltag
Johann erhielt außerdem drei individuelle Affirmationen, die ich während der Lesung als Impulse aus seiner Akasha-Chronik empfing.
Er sollte sie drei Wochen lang jeweils morgens und abends sprechen. Sie sollten ihn dabei unterstützen, seine belastenden Überzeugungen, Ängste und Sorgen loszulassen und neue, stärkende Gedanken in seinem Alltag zu verankern.
Johann blieb frei in seiner Entscheidung
Anmerkung von DOLPHi: Die Akasha-Arbeit kann Empfehlungen, neue Wege und andere Blickwinkel eröffnen. Jeder Klient bleibt dabei in seiner Eigenverantwortung und entscheidet selbst, welche Impulse er aufgreifen möchte.
Auch Johann blieb jederzeit die höchste Autorität in seinem eigenen Leben. Ob und in welchem Umfang er den Empfehlungen folgte, war seine Entscheidung. Es gab weder eine Verpflichtung noch Druck, die Botschaften umzusetzen.
Eine berührende Botschaft seines verstorbenen Großvaters
Während der Lesung nahm ich außerdem eine Botschaft wahr, die ich Johanns verstorbenem Großvater zuordnete.
Johann hatte seinen Großvater sehr geliebt. Zugleich erinnerte er ihn als einen Menschen, der zu Lebzeiten unter großer Armut gelitten hatte.
In der Lesung zeigte sich ein ganz anderes Bild: eine große, reiche Seele, die im Jenseits frei von der früheren Armut sei. Die Armut erschien dabei als eine irdische Erfahrung, die diese Seele hatte durchleben wollen.
Die Botschaft, dass es seinem Großvater gut gehe, berührte und entlastete Johann.
An die Stelle seiner Kindheitserinnerung an einen bitterarmen Mann trat nun das innere Bild eines reichen Großvaters in einem gigantischen Palast. Er sah ihn in „Saus und Braus“, umgeben von Fülle und Reichtum.
Zugleich empfingen wir die Botschaft, sein Großvater sei stolz auf Johann und begleite ihn weiterhin liebevoll und nah. Er freue sich darüber, dass Johann das bislang verborgene Armutsgedächtnis seiner Familie erkannt habe und sich daraus lösen dürfe.
Was sich bereits während der Lesung veränderte
Schon während der Akasha-Chronik-Lesung erlebte Johann viel Bewegung in seinem inneren Erleben.
In der Energiearbeit widmeten wir uns den belastenden Schnüren und den alten Überzeugungen. Die Glaubenssätze wurden sichtbar, konnten neu betrachtet und im spirituellen Prozess losgelassen werden.
Johann erlebte diese Arbeit als kraftvoll. Für ihn begann eine Veränderung seines Bewusstseins und seines Blicks auf die eigene finanzielle Situation.
Einige Wochen später: Vorfreude statt Schuldgefühle
Johann nahm die Impulse mit in seinen Alltag und übte seine persönlichen Affirmationen über mehrere Wochen regelmäßig. Als Erinnerung hatte er sich einen Notizzettel an den Badspiegel geklebt.
Auch das neue innere Bild seines Großvaters blieb ihm präsent: ein reicher, zufriedener Mann, der stolz auf ihn war und sich darüber freute, wenn Johann sein eigenes Leben in Fülle annahm.
Dieses Bild verankerte sich zunehmend in seinem Bewusstsein.
Schließlich bestellte Johann gemeinsam mit seiner Frau eine schicke, moderne Küche. Er freute sich von Herzen darüber, sich diese Anschaffung erlauben zu dürfen, und konnte den Liefertermin kaum erwarten.
Nach seiner Rückmeldung trauerte er dem ausgegebenen Geld nicht mehr hinterher. Die bisherigen Sorgen und Schuldgefühle rückten in den Hintergrund. Er konnte den neuen Komfort genießen, ohne sich damit gegenüber seinen Vorfahren schuldig zu fühlen.
Anmerkung von DOLPHi: Johann ging weiterhin vernünftig mit seinen Finanzen um. Die Veränderung bestand darin, dass er sich etwas leisten und darüber freuen konnte. Für ihn entstanden dadurch neue Lebensqualität und ein Gefühl innerer Freiheit.
Was dieser Praxisbericht zeigen kann
Ich hoffe, Johanns Geschichte gibt Dir einen persönlichen Einblick in meine Akasha-Arbeit. In dieser Lesung stand zunächst eine ganz praktische Frage im Raum: Warum fällt es so schwer, eine neue Küche zu kaufen, obwohl das Geld dafür vorhanden ist?
Im Verlauf der Sitzung kamen Familienerinnerungen, innere Überzeugungen und die Frage zur Sprache, ob Johann seinen eigenen Wohlstand annehmen durfte.
Die beschriebenen spirituellen Zusammenhänge geben meine Wahrnehmung innerhalb der Lesung wieder. Die Veränderungen im Alltag beruhen auf Johanns Rückmeldung und sind seine individuelle Erfahrung.
Weitere Einblicke und Dein nächster Schritt
Möchtest Du noch eine andere Geschichte aus meiner Praxis kennenlernen? Lies auch das Fallbeispiel von Sabine.
Auf meiner Seite zur Akasha-Chronik-Lesung erfährst Du mehr über meine Arbeitsweise und den Ablauf.
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Ein herzliches Dankeschön an Johann:
Lieber Johann, danke für Dein Vertrauen und Deinen Mut, Dich diesem persönlichen Thema zu öffnen. Besonders danke ich Dir dafür, dass ich Deine Geschichte hier mit meinen Lesern teilen darf. Dein Einblick kann anderen Menschen Mut machen, ihre eigenen Fragen ernst zu nehmen und neue Perspektiven für ihren Weg zu entdecken. Bis bald, Deine Dolphi

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