Sabine ist 43 Jahre alt, selbstständig und erfolgreich. Sie hat sich ein erfülltes Leben aufgebaut. Doch ein Herzenswunsch bleibt seit Jahren offen: eine liebevolle Partnerschaft.
Warum klappt es mit der Liebe nicht, obwohl sie aktiv am Leben teilnimmt und viele Menschen kennenlernt? Mit dieser Frage kam Sabine zu einer Akasha-Chronik-Lesung.
Dieser Praxisbericht erzählt, welche Zusammenhänge sich in der Lesung zeigten und welche Veränderungen Sabine anschließend wahrnahm. Ihre persönlichen Angaben wurden zum Schutz ihrer Privatsphäre verändert.
Die Ausgangssituation: Ein vielseitiges Leben, doch die Liebe fehlt
Sabine ist eine attraktive, lebensfrohe Frau, die ihr Leben eigenständig gestaltet. Sie ist erfolgreich im Beruf, besitzt eine schöne Eigentumswohnung und hat ein eigenes Pferd.
Sie hat viele Freunde, reist gern, ist viel draußen unterwegs und interessiert sich für unterschiedliche kulturelle Angebote. Der gut gemeinte Ratschlag „Geh doch einmal unter Leute“ ging deshalb an ihrer Situation vorbei.
Sabine hat fünf Geschwister, die alle glücklich verheiratet sind und Kinder haben. Sie selbst litt sehr darunter, seit Jahren ungewollt Single zu sein.
Weder sie noch ihr Umfeld konnten sich erklären, weshalb es mit einer Partnerschaft nicht klappte. Zugleich war ihr bewusst geworden, dass die Ursache kaum ausschließlich bei den Männern liegen konnte.
Sie wollte ihre Situation besser verstehen und entschied sich, ihr Thema in einer Akasha-Chronik-Lesung zu betrachten.
Was sich in der Akasha-Chronik-Lesung zeigte
Das Leben ihrer Mutter: Verantwortung für alle anderen
In der Lesung rückte zunächst das Leben von Sabines Mutter in den Mittelpunkt.
Sabine hatte von klein auf erlebt, wie abhängig ihre Mutter von ihrem Ehemann war. Im ländlichen Umfeld der damaligen Siebzigerjahre war es für Frauen keineswegs selbstverständlich, eine eigene berufliche Laufbahn zu verfolgen und finanziell unabhängig zu leben.
Der Alltag ihrer Mutter bestand aus der Versorgung von sechs Kindern, der Arbeit auf dem Hof, dem Haushalt und den Tieren. Ihr Ehemann verwaltete die Finanzen und traf die Entscheidungen.
Sabine erlebte ihre Mutter als sanft und angepasst. Die Bedürfnisse ihres Mannes, der Kinder und des Hofes standen im Vordergrund. Für eigene Wünsche und ein selbstbestimmtes Leben blieb kaum Raum.
Aus Sabines damaliger Sicht musste ihre Mutter vor allem leisten, dienen, versorgen und funktionieren.
Ein über Generationen weitergegebenes Familienmuster
In meiner spirituellen Wahrnehmung zeigte sich dieses Rollenverständnis als ein über viele Generationen weitergegebenes Familienmuster.
Sabine war die Erste unter ihren Geschwistern, deren Leben diesem vertrauten Weg nicht entsprach: Sie hatte weder einen Ehemann noch Kinder. Ihre Geschwister hatten geheiratet und eigene Familien gegründet, so wie es innerhalb der Familie als selbstverständlich galt.
Wenn nach und nach eines der Kinder das Elternhaus verließ, machte das ihre Mutter sehr traurig. Sabine nahm dieses Leid wahr und fühlte sich ihrer Mutter gegenüber tief verbunden.
In der Lesung zeigte sich dazu ein unbewusstes inneres Versprechen:
„Das tue ich meiner Mutter nicht an. Ich lasse sie nicht allein.“
Zwischen dem Wunsch nach Liebe und dem Bedürfnis nach Unabhängigkeit
Damit wurden in der Lesung zwei innere Bewegungen sichtbar:
- Sabine wünschte sich eine Partnerschaft, fürchtete jedoch, dadurch in Abhängigkeit oder Unterordnung zu geraten.
- Gleichzeitig wollte sie ihre Mutter nicht allein lassen oder das Gefühl haben, sie im Stich zu lassen.
Diese Verbindung aus Selbstschutz und familiärer Loyalität erschien als möglicher Hintergrund ihres ungewollten Singledaseins.
Aus meiner energetischen Sicht waren diese Muster auch in ihrem Auftreten spürbar. Obwohl Sabine sich Nähe wünschte, schien sie zugleich Distanz zu vermitteln. In der Lesung deuteten wir dies als ein widersprüchliches Signal, das eine Annäherung erschweren konnte.
Welche Impulse Sabine aus der Lesung mitnahm
Die Familiengeschichte anerkennen
Ein erster Impuls war, die vertrauten Familienstrukturen bewusst anzuschauen und anzuerkennen.
Dabei ging es darum, das Leben ihrer Mutter und ihrer Vorfahren mit Wertschätzung zu betrachten und zugleich wahrzunehmen, was diese Geschichte in Sabine selbst ausgelöst hatte.
In meiner Arbeit verstehe ich dieses bewusste Hinsehen als einen wichtigen Schritt: Was bislang verdrängt oder kaum beachtet wurde, kann benannt und neu eingeordnet werden.
Verantwortung für das eigene Leben übernehmen
Eine zentrale Botschaft lautete, dass Sabine weder für das Leben noch für das Leid ihrer Mutter, Großmutter oder Urgroßmutter verantwortlich sei.
Auch aus Liebe musste sie deren Schicksal nicht übernehmen.
In der Lesung wurde sie dazu eingeladen, sich innerlich und energetisch aus der Ehe ihrer Eltern zurückzuziehen. Damit sollte ihre Mutter ihren eigenen Platz und ihre Eigenverantwortung zurückerhalten. Sabine wiederum durfte ihren eigenen Lebensweg gestalten.
Aus meinem spirituellen Verständnis können Kinder auch als Erwachsene versuchen, das Leid ihrer Eltern oder Vorfahren mitzutragen. Dahinter stehen häufig Liebe, Verbundenheit und das Gefühl, niemanden im Stich lassen zu dürfen.
Im Bild der Lesung trug dadurch jeder ein Stück des Päckchens eines anderen. Die Familienmitglieder blieben miteinander verstrickt, und die eigene Entwicklung geriet ins Stocken.
Sabine erhielt den Impuls, die übernommenen Päckchen innerlich zurückzugeben und ihr eigenes zu tragen. Die Botschaft war, dass ihre Vorfahren diese Übernahme nicht von ihr verlangten.
So entstand Raum für die Vorstellung, dass jedes Familienmitglied seinen eigenen Weg gehen darf.
Denn in meinem spirituellen Verständnis möchte jede Seele wachsen.
Energetische Verbindungen und alte Versprechen lösen
Sabine nahm die Einladung an, sich während der Lesung den belastenden energetischen Verbindungen zu widmen, die ich im Bereich ihres Herzchakras wahrnahm.
Wir bezogen sie in die Energiearbeit ein, mit der Absicht, diese Verbindungen zu lösen und zu transformieren.
Auch alte Versprechen, energetische Verträge, Gelübde und Eide wurden in der Lesung thematisiert. Im spirituellen Prozess arbeiteten wir daran, sie aufzulösen und Sabine von den damit verbundenen Verpflichtungsgefühlen zu entlasten.
Persönliche Affirmationen für neue Überzeugungen
Sabine erhielt mehrere individuelle Affirmationen, die sie in den folgenden Wochen regelmäßig vor ihrem Spiegel sprechen sollte.
Sie sollten sie dabei unterstützen, belastende innere Überzeugungen zu hinterfragen und neue, stärkende Gedanken zu verankern.
Feng Shui und ein Vergebungsritual als ergänzende Impulse
Zusätzlich erhielt Sabine die Empfehlung, die Partnerschaftsecke und den traditionell dem männlichen Prinzip zugeordneten Bereich ihrer Wohnung nach Feng-Shui-Gesichtspunkten umzugestalten.
Ein weiterer Impuls war das hawaiianische Vergebungsritual Ho’oponopono. Sabine sollte sich damit ihrer Beziehung zum Vater und ihren damit verbundenen Empfindungen gegenüber Männern widmen, mit der Absicht, Versöhnung und inneren Frieden zu unterstützen.
Begleitende LichtWesen®-Essenzen
Als ergänzende spirituelle Begleitung wurden Sabine die LichtWesen®-Essenzen „Weißer Strahl der Elohim“ und „Elemente-Balance“ empfohlen.
Den Weißen Strahl der Elohim bezog ich mit der Absicht ein, die energetische Klärung alter Erinnerungen, Glaubenssätze und Überzeugungen zu begleiten.
Die Elemente-Balance-Essenz sollte aus meiner energetischen Sicht Stabilität und Harmonie während der Veränderungen unterstützen.
Weitere Informationen findest Du auf meiner Seite zu den LichtWesen®-Essenzen.
Die Zeit nach der Lesung: Erkenntnisse brauchen Raum
Direkt nach der Sitzung fühlte sich Sabine erschöpft. In dieser Zeit erkrankte sie außerdem an einer Grippe und musste zunächst pausieren. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Lesung lässt sich daraus nicht ableiten.
Sabine hatte viele neue Erkenntnisse, Perspektivwechsel und Aha-Momente mitgenommen. Sie brauchte Zeit, Ruhe und Erholung, um diese Eindrücke zu verarbeiten und für sich einzuordnen.
Nach ihrer Rückmeldung achtete sie darauf, viel Wasser zu trinken, übte ihre Affirmationen regelmäßig und verwendete die empfohlenen LichtWesen®-Essenzen.
Die Themen der Lesung beschäftigten sie auch weiterhin. Schritt für Schritt setzte sie sich mit den Erkenntnissen und den vorgeschlagenen Aufgaben auseinander.
Ich erlebte die Sitzung als intensive Energiearbeit, auf die Sabine sich offen eingelassen hatte.
Veränderung im eigenen Tempo
Anmerkung von DOLPHi: Ein so umfangreiches persönliches Thema verändert sich selten auf Knopfdruck oder über Nacht. Sabine durfte die Impulse in ihrem eigenen Tempo aufgreifen und sich die Zeit nehmen, die sie dafür brauchte.
Die Energiearbeit fand jederzeit mit ihrem vollen Einverständnis statt. Sie entschied selbst, welche Anregungen sie annahm, wie weit sie gehen wollte und womit sie sich beschäftigen mochte.
Sabine betrachtete die Lesung als eine Chance, ihre Situation besser zu verstehen und neue Schritte in Richtung einer Partnerschaft zu gehen. Ich war gespannt, wie sich ihr Weg weiterentwickeln würde.
Sabines spätere Rückmeldung: Begegnungen fühlten sich anders an
Zu einem späteren Zeitpunkt berichtete Sabine, dass sie weiterhin keinen neuen Partner hatte. Dennoch nahm sie eine Veränderung wahr: Männer reagierten aus ihrer Sicht positiver auf sie und schienen sie deutlicher wahrzunehmen.
Bereits das empfand sie als eine große Bereicherung.
Sie blieb offen und zuversichtlich bei ihrer Partnersuche und gab sich selbst sowie den Begegnungen Zeit und Raum.
Auch Menschen aus ihrem Umfeld meldeten ihr zurück, dass sie verändert aussehe. Manche fragten, ob sie beim Friseur gewesen sei. Sabine brachte die Veränderung vielmehr mit ihren Erfahrungen aus der Akasha-Arbeit in Verbindung.
Jeder Praxisfall hat seine eigene Geschichte
Sabines Akasha Lesung war umfangreich und berührte mehrere miteinander verbundene Themen. Andere Sitzungen können deutlich überschaubarer sein.
Ein für mich wertvoller Aspekt der Akasha-Arbeit ist, dass sich Zusammenhänge zeigen können, die ein Klient zuvor nicht mit seinem aktuellen Anliegen verbunden hatte.
Das war auch bei Johann aus meinem ersten Praxisbericht der Fall. Er wusste, dass sein geliebter Großvater in großer Armut gelebt hatte. Dass sein damaliges inneres Bild und seine Schuldgefühle gegenüber den Vorfahren mit der Angst vor einer neuen Küche verbunden sein könnten, hatte er zuvor nicht vermutet.
Hier findest Du den Praxisbericht über Johann und seine Angst, Geld auszugeben.
Sabines Geschichte lässt sich ebenso wenig auf andere Menschen übertragen. Wer lange Single ist, hat deshalb keineswegs dieselben inneren Themen wie sie.
Jede Akasha-Chronik-Lesung richtet sich nach dem Menschen und seinem persönlichen Anliegen. Für mich ist sie so individuell wie ein Fingerabdruck.
Ein herzliches Dankeschön an Sabine und Johann
Ich danke Sabine und Johann von Herzen für ihr Vertrauen und ihre Erlaubnis, diese persönlichen Einblicke mit meinen Lesern teilen zu dürfen.
Ihr Mut, sich ihren Fragen zu öffnen, macht diese Praxisberichte möglich. Zum Schutz ihrer Privatsphäre wurden ihre persönlichen Angaben verändert.
Die beschriebenen spirituellen Zusammenhänge geben meine Wahrnehmung innerhalb der Lesungen wieder. Die Veränderungen im Alltag beruhen auf den persönlichen Rückmeldungen der beiden.
Welche Frage beschäftigt Dich?
Möchtest Du eine bestimmte Situation in Deinem Leben aus einer neuen Perspektive betrachten?
Auf meiner Seite zur Akasha-Chronik-Lesung erfährst Du mehr über meine Arbeitsweise und den Ablauf.
Wenn Du Fragen hast oder eine persönliche Lesung anfragen möchtest, schreib mir gern über die Kontaktseite.
Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen und Dich bei Deinen Fragen zu begleiten.
Deine DOLPHi
Ein herzliches Dankeschön an Sabine:
Liebe Sabine, danke für Dein Vertrauen und Deinen Mut, Dich Deinen persönlichen Fragen zu öffnen. Ich danke Dir von Herzen dafür, dass ich Deine Geschichte mit meinen Lesern teilen darf. Dieser Einblick kann anderen Menschen Mut machen, liebevoll auf ihre eigenen Themen zu schauen und neue Perspektiven zu entdecken. Für Deinen weiteren Weg wünsche ich Dir Freude, Zuversicht und viele schöne Begegnungen. Alles Liebe, Deine Dolphi

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